Life at the Boarderline, inbetween Life & Death.

Ich habe am Freitag einen Roadtrip unternommen und war Nachts auf einer Landstrasse.

Es war dunkel.
Links und rechts waren Gräben.
In Meterabständen waren Bäume gesetzt.
Ich fuhr ca. 70KM/h mit einem gut beladenem größerem Fahrzeug.
Von rechts nach links liefen plötzlich Wildschweine über die schwarze, unbeleuchtete Landstrasse.

  1. Option: Vollbremsung
  2. Option: Drüberbrettern

Ich entschied mich für die 1. & denke, dass ich durch diese Entscheidung, unbeschadet, in der Lage bin diesen Artikel zu verfassen. Was wäre wenn? Ich habe in meinem Kopf diverse Szenarien durchgespielt, keines davon war ansehnlich, aber was solls, es ist wie es ist.

R.I.P. Fenja S.

Eine alte Schulfreundin hingegen war einen Tag darauf, auf der Love Parade, eines der mittlerweile 20, Todesopfern. Sie war auch in der Lage eine Entscheidung zu treffen. Leider gab es an diesem Tag einfach zu viele Personen die die falsche Option für richtig erachteten und sich diese Euphorie zu einer Massenpanik entwickelte.

Ich möchte an dieser Stelle mein tiefstes Beileid an die Familie von Fenja S. aussprechen. Ihr verlust ist unbeschreiblich.
Ich werde Fenja immer als humorvollen, netten, sympatischen, witzigen & zuvorkommenden Menschen in Erinnerung behalten.

Mein Fazit für dieses Wochenende; I could have been dead, but I decided to live.
Wer packt sein Snowboard ein und grinded mit mir über die nächste Boarderline?
-Ein Freund

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4 Responses to “Life at the Boarderline, inbetween Life & Death.”

  1. Millus Says:

    Ohne Worte aber ich fühle es.
    Wir werden irgendwann zusammen boarden…

    Un amigo.

  2. MJ* Says:

    Ich freu mich drauf :]

  3. I. Says:

    Richtige Entscheidung, Dude.
    Bremsen ist immer besser als Gasgeben. Nen Wildschwein von annehmbarer Größe macht Deine Fahrzeug locker zu nem Cabrio – und nimmt Deinen Kopf mit.

  4. MJ* Says:

    Yup. Nichts anderes habe ich gedacht.

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